Aktionsbündnis gegen Fluglärm München West  -  Bürgerinitiative  -  Bürgervereinigung  -  allgemeine Luftfahrt  - Flugplätze

Aktionsbündnis gegen Fluglärm - Bürgerinitiative Bürgervereinigung - Oberpfaffenhofen Fürstenfeldbruck Weßling Gilching Jesenwang Maisach München West Kein Ausbau der Flugplätze - Sonderlandeplätze - Sonderlandeplatz - Flugplatz - Sonderflughafen im Westen von München - Fluglärm Lärmbelästigung Arbeitsplätze Tourismus allgemeine Luftfahrt Luftverkehr

 

 

 

Aktionsbündnis 

gegen Fluglärm München-West

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Luftfahrt-Branche ist keine Jobmaschine
Kein Anstieg der Zahl der Arbeitsplätze 1991 - 2006

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Landes-Entwicklungsprogramm (LEP 2005)

Die Bayerische Staatsregierung plant die Konzentration der gesamten allgemeinen Luftfahrt in der "Region 14" auf die im Westen von München gelegenen Flugplätze Oberfaffenhofen, Fürstenfeldbruck und Jesenwang. Außerdem soll der Werks- und Sonderflughafen Oberpfaffenhofen den internationalen Flughafen München II entlasten.

Damit steht in Oberpfaffenhofen Tür und Tor offen für die Abwicklung von Flügen der Billig-Airlines, Charter- und Luftfracht-Unternehmen.  Mehr - hier

Fluglärm mindert den Wert Ihres Eigenheims

Fluglärm schadet nicht nur der Gesundheit - er mindert auch den Wert Ihres Eigenheims (bereits ein Anstieg der Lärmbelastung eines Eigenheims um 10 dB führt zu einem Wertverlust von fast 10%). Die geplante Ansiedelung der allgemeinen Luftfahrt in München's Westen führt zu einer Verdreifachung der dort stationierten Flugzeuge und Zahl der Flugbewegungen. Die Lärmbelästigung vervielfacht sich durch die große Anzahl großer und lauter Flugzeuge.
   
Allgemeine Luftfahrt schafft keine zusätzlichen Arbeitsplätze

Im Gegensatz zur Flugzeugindustrie schafft die allgemeine Luftfahrt keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Für die Abfertigung von Passagieren und Luftfracht wird nur wenig und gering qualifiziertes Personal benötigt, das  von München II nach Oberpfaffenhofen verlagert würde.

Jesenwang ist mit fast 40.000 Flugbewegungen pro Jahr der meist frequentierte Sonderlandeplatz in Deutschland. Trotz dieser hohen Zahl der Flugbewegungen gibt es in Jesenwang kein Gewerbegebiet. Dies zeigt, dass eindeutig, dass die allgemeine Luftfahrt keine oder allenfalls nur eine geringe Zahl an Arbeitsplätzen in der Nähe von Flugplätzen schafft.   

Bürgerinitiativen sind nicht schuld an ....

den wirtschaftlichen Problemen und dem Abbau von Arbeitsplätzen der mittelständischen Unternehmen der Luftfahrtindustrie in Bayern. Sie basieren z.T. auf Änderungen am Weltmarkt und der Entwicklung von Produkten, die vom Wettbewerb im Ausland billiger hergestellt werden oder für es keine Nachfrage von Kunden gibt.
 
Arbeitsplatzabbau durch Subventionen

Nach Aussagen der Bundeskanzlerin Angela Merkel gehen in Deutschland pro Tag 1000 Arbeitsplätze verloren. Ein großer Teil dieser Arbeitsplätze geht durch die Verlagerung von deutscher Produktionsstätten in Billiglohnländer verloren. Durch hohe Subventionen der Luftfahrt wird der Verlust deutscher Arbeitsplätze auch noch aus öffentlichen Mitteln mitfinanziert.  

Die internationale Luftfahrt trägt durch niedrige Transportkosten wesentlich zu diesem Problem bei. Billige Löhne im Ausland werden erst in Verbindung mit niedrigen Transportkosten zum Problem. Niedrige Kosten für die Luftfracht und Flugreisen werden im Gegensatz zu anderen Verkehrsträgern mehrfach aus öffentlichen Mitteln subventioniert:

  • Steuerfreies Kerosin für Auslandsflüge
  • Keine Mehrwertsteuer für Flüge innerhalb der EU
  • Hohe Zuschüsse für den Bau und Betrieb von Flugplätzen 

 
Wir kämpfen für Lebensqualität und gegen Fluglärm

Das Aktionsbündnis gegen Fluglärm wurde von fünf Bürgerinitiativen gegen Fluglärm in den Landkreisen FFB und STA gegründet und arbeitet mit 2 weiteren Bürgerinitiativen im Landkreis STA zusammen, um gemeinsam gegen die Pläne der Staatsregierung für Ausbau der Flugplätze vorzugehen.

Oberpfaffenhofen als wichtiger Standort für die Luft- und Raumfahrtindustrie 

Oberpfaffenhofen ist ein wichtiger Standort für die Flugzeugindustrie mit Tradition. Er bietet viele qualifizierte Arbeitsplätze im Bereich Flugzeugbau, Flugzeugwartung, Fertigung von Flugzeugteilen und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.

Sicherung des Standorts Oberpfaffenhofen

Ziel unserer Forderungen ist die Sicherung des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen als Werksflughafen und Standort für zahlreiche qualifizierte Arbeitsplätze. 

Eine wirkungsvolle Sicherung der Arbeitsplätze in Oberpfaffenhofen setzt den Betrieb des Werksflugverkehrs voraus. Nachdem (nach Angaben der Betreibergesellschaft EDMO) die Kosten für den Betrieb des Sonderflughafens die Einnahmen bei Weitem übersteigen, wird von der Eigentümerin des Flugplatzes der der Betrieb des Flugplatzes von der Finanzierung der Betriebsverluste abhängig gemacht. 

Sollten Betriebsverluste andauern, hat die Flugplatzeigentümerin nach Angaben des Wirtschaftsministers Huber angedroht, den Flugbetrieb eizustellen. Dies ist eine ernsthafte Bedrohung der Arbeitsplätze in Oberpfaffenhofen.

Verkehrsflughafen gefährdet Arbeitsplätze

Die Entwicklung des Standorts Oberpfaffenhofen ist von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung für diese Region. Der Ausbau des Flughafens und der umliegenden Gewerbegebiete mit Ansiedelung von Hightech-Unternehmen (z.B. Galileo) hängt auch davon ab, dass diese Unternehmen sich aufgrund der Standortbedingungen positiv entwickeln können. Diese Unternehmen suchen Standorte, die nicht in einer Lärmschutzzone liegen. Hightech-Produkte beinhalten einen hohen Anteil an Entwicklungsleistungen (geistige Arbeit). Voraussetzung hierfür ist eine ruhige (lärmfreie) Umgebung.

Selbst die Entwicklung von Luftfahrtunternehmen am Flughafen Oberpfaffenhofen ist durch den Verkehr der allgemeinen Luftfahrt gefährdet. Bei anderen Flughäfen mit Flugzeugwerften, wie Finkenwerder (EADS / Airbus), Seatlle, Edmonds und Renton (Boeing / USA) ist der Linien-, Fracht- und Charterluftverkehr aus gutem Grund ausgeschlossen. 

Die Aufwertung des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen zum Verkehrsflughafen würde die am Standort angesiedelten Luftfahrtbetriebe in ihrem Bestand und damit deren Arbeitsplätze ernsthaft gefährden.

Allgemeine Luftfahrt gefährdet  Arbeitsplätze

Die allgemeine Luftfahrt schafft eine attraktive Plattform für Unternehmen, ihre Arbeitsplätze und Fertigungskapazitäten ins Ausland (Niedriglohn-Länder) zu verlagern. Sie trägt somit maßgeblich zur Arbeitsplatzverlusten und damit zur Arbeitslosigkeit in Deutschland bei.

Die jüngsten Vorschläge, den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen für Unternehmer zu öffnen, damit sie ihre Auslandsproduktionsstätten schnell erreichen können, sprechen eine deutliche Sprache. Auch Billig-Airlines tragen zu dieser Entwicklung bei. Mit billigen Flugreisen wird es Urlaubern leicht gemacht, ihr Geld im Ausland, anstatt in Deutschland auszugeben. Auch dies führt zum Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland.

Aktionsbündnis gegen Fluglärm München-West  -  V.i.S.d.P.: Thomas Möller - Brunhamstraße 43 - 81249 München - Tel. 089-871 2444

Kein Ausbau der Flugplätze in der Region München West