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Unsere Forderungen für
München West:
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| Einstellung der
Pläne für den Ausbau der Flugplätze und Ansiedelung
zusätzlichen Luftverkrehrs |
- Die in der "Region 14"
vorhandenen Flugplatzkapazitäten reichen für den Bedarf
der allgemeinen Luftfahrt, insbesondere
Geschäftsreiseverkehr mit Instrumentenflug-tauglichen
Flugzeugen völlig aus.
- Fluglärm schadet der
Gesundheit und mindert den Wert Ihres Eigenheims. Durch
die Zunahme des geplanten Flugverkehrs im Westen von
München entsteht bei über 20.000 betroffenen
Wohnimmobilien und einem Wertverlust je 20.000 EUR ein Schaden
von über 400 Mio. EUR, der den Geschädigten
nicht ersetzt werden wird.
- Das Gebiet um den Sonderflughafen
Oberpfaffenhofen ist im Landes-Entwicklungsplan (LEP) als Urlaubs- und Erholungsgebiet
ausgewiesen. Die Ansiedelung zusätzlichen Luftverkehrs in
einer Tourismus-Region, die unter Fluglärm leidet, ist ein glatter Widerspruch
im LEP.
- Der nördliche Landkreis
Fürstenfeldbruck ist bereits durch den Anflugverkehr
(z.B. Warteschleifen) auf München (MUC II) erheblich
vorbelastet und lässt keine Erhöhung der Lärmemissionen
zu.
| Sicherung des
Sonderflughafen Oberpfaffenhofen für den
Werksflugverkehr |
- Der Sonderflughafen
Oberpfaffenhofen ist ein wichtiger Standort für die
Raum- und Luftfahrtindustrie. Am
Standort gibt es über 1000 hoch qualifizierte
Arbeitsplätze.
- Der Werksflugverkehr ist für die am
Sonderflughafen ansässigen Unternehmen Voraussetzung für
deren Betriebszweck.
- Status des
Sonderflughafens für Werksflugverkehr und
Nutzung durch die ansässigen Luftfahrtunternehmen
muss gesichert und ggfs. ausgebaut werden.
- Zur wirtschaftlichen Sicherung des
Sonderflughafens müssen u.U. Förderungen aus
öffentlichen Mitteln gewährt werden.
- Zur langfristigen
wirtschaftlichen Sicherung des Flugplatzes und der
Arbeitsplätze muss die Ansiedelung weiterer Unternehmen
(z.B. der Hightech-Branchen) gefördert werden. Diese
Förderung ist insbesondere im Hinblick auf die Sicherung
und Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze am Standort und
in der Region notwendig.
- Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
des Flughafengeländes durch die Ansiedelung der
allgemeinen Luftfahrt und Ausbaus zum Regionalflughafen
ist mit diesem Maßnahmen nicht zu erreichen. Alle fast
deutschen Regionalflughäfen arbeiten defizitär. Auch die
Abwicklung des Luftverkehrs an den großen deutschen
Flughäfen ist defizitär.
Der Flugplatzeigentümer kann sich Investitionen in eine
Infrastruktur zur Abwicklung des Regional- und
Frachtflugverkehrs sparen, da er hiermit seine
wirtschaftlichen Verluste nur vergrößern würde.
| Keine
Subventionen aus Steuermitteln zur Schaffung von Flugplatzkapazitäten
"auf Vorrat" |
- Treibende Kraft
für den Ausbau der Flugplätze sind die
Betreibergesellschaften, die aus dem Ausbau
ihrer Flugplätze für größere Flugzeuge und
zusätzlichen Luftverkehr durch höhere Abfertigungsgebühren und
staatliche Subventionen ihr Geschäftsvolumen und ihre Profite verbessern können.
- Fast alle
Regionalflughäfen und Verkehrslandeplätze in Deutschland
arbeiten mit Verlusten. Sie sind nicht nur auf
Subventionen für den Bau und Ausbau der Flugplätze auf
staatliche Zuschüsse angewiesen, sondern auch auf die
Stützung ihrer operativen Verluste aus Steuermitteln. Erst
vor Kurzem ging die Flughafengesellschaft in Augsburg aus
diesem Grund konkurs.
- Musterbeispiel für die Bayerische
Subventionspolitik ist der Regionalflughafen Hof/Plauen,
für den eine Subvention zum Ausbau des Flugplatzes von
über EUR 30 Mio. vorgesehen ist, obwohl kein
Luftfahrtunternehmen diesen Flughafen aus Mangel an
Nachfrage mit großen Flugzeugen anfliegen will. Obwohl
dem Wirtschaftsminister Wiesheu bekannt ist, dass diese
Investitionen offensichtlich in den Sand gesetzt werden.
| Die allgemeine
Luftfahrt schafft in der Region keine zusätzlichen Arbeitsplätze |
- In
Oberpfaffenhofen ist ein Standort der Flugzeug-Industrie
mit Tradition und qualifizierten Arbeitsplätzen. Der
für die Existenz der Flugzeugwerften und Zulieferbetriebe
der Flugzeugindustrie notwendige Werksflugverkehr wird von
den Bürgerinnen und Bürgern in Oberpfaffenhofen und
umliegenden Gemeinden akzeptiert. Der Standort
Oberpfaffenhofen ist wegen der dort angesiedelten
hochwertigen Arbeitsplätzen ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor für die Region.
- Im Gegensatz zur
Flugzeug-Industrie schafft die allgemeine
Luftfahrt keine zusätzlichen Arbeitsplätze in
der Region. Am Beispiel des größten deutschen
Sonderlandeplatzes Jesenwang mit fast 40.000
Flugbewegungen pro Jahr zeigt sich, dass es trotz dieses
massiven Flugbetriebs in Jesenwang keinen Gewerbebetrieb
gibt. Gäbe es wirklich eine deutliche Nachfrage für die
Ansiedelung von Firmen und Unternehmen, die die Nähe
eines Flugplatzes benötigen, würden alle Gemeinden in
der Nähe von Flugplätzen Gewerbegebiete für diese
Firmen ausweisen.
- Die allgemeine
Luftfahrt schafft die Plattform zur Auslagerung deutscher
Arbeitsplätze ins Ausland. Eine häufig von
Gewerbe- und Unternehmerverbänden vorgetragene Forderung
nach Flugplätzen für Flüge ins Ausland ist im Interesse
der Unternehmen, ihre Fertigungsstellen im (Niedriglohn-)
Ausland schneller und bequemer besuchen zu können.
- Billigflughäfen
für Charter- und Frachtflugverkehr fördern
die Einfuhr von Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland
und tragen erheblich zur Auslagerung
von Arbeitsstätten ins Ausland und der Arbeitslosigkeit
bei.
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